Pflege am Limit?

Das SachsenSofa zur Pflege im ländlichen Raum

Etwa zwei Drittel der Menschen in Sachsen leben im ländlichen Raum. Gleichzeitig ist dort der Anteil der über 65-Jährigen deutlich höher als in den Großstädten Dresden, Leipzig und Chemnitz. Das stellt die Daseinsvorsorge vor große Herausforderungen – von der Mobilität über die medizinische Versorgung bis hin zur Pflege.

Gerade auf dem Land stoßen Pflegestrukturen zunehmend an ihre Grenzen. Ambulante Pflegedienste müssen lange Wege zurücklegen, die im Finanzierungssystem kaum berücksichtigt werden. Gleichzeitig fehlen Fachkräfte, denn viele zieht es eher in die Städte als in ländliche Regionen. Die Folge: Immer häufiger übernehmen Angehörige einen Großteil der Pflege – oft zusätzlich zu Beruf und Familie und nicht selten bis an die Belastungsgrenze.

Wie ist die Pflege im ländlichen Raum heute aufgestellt? Welche Unterstützung brauchen pflegende Angehörige? Welche innovativen Ansätze gibt es bereits und was muss sich ändern, damit Menschen auch außerhalb der Städte gut versorgt werden und in Würde alt werden können?

Was braucht es, damit Menschen auch auf dem Land gut und selbstbestimmt alt werden können? Und wie können diejenigen unterstützt werden, die sich tagtäglich um ihre Angehörigen kümmern? Diese Fragen wollen wir gemeinsam mit Expertinnen und Experten sowie mit Ihnen beim SachsenSofa diskutieren.

 

Das SachsenSofa findet in besonderer Kooperation mit dem Caritasverband für Dresden e. V. statt. Unter dem Motto „Wir machen Hoffnung mobil“ sind wir seit bald einem Jahr gemeinsam mit dem SachsenSofa-Caritas-Mobil in Sachsen unterwegs. Das Fahrzeug ermöglicht Mitarbeitenden der Caritas, im gesamten Raum Sächsische Schweiz und Osterzgebirge flexibel und sichtbar vor Ort zu sein, Begegnungen zu schaffen und konkrete Hilfe anzubieten. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem ältere Menschen und ihre Angehörigen – gerade dort, wo Einsamkeit, Orientierungslosigkeit oder andere Herausforderungen des Alltags spürbar werden.

Hoffnungsimpuls um 17.30 Uhr: Im Vorfeld laden wir zu einer kurzen Andacht ein.

Der Veranstaltungsort verfügt über einen Zugang und ein WC für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

Die Debatte wird von Sachsen-Fernsehen aufgezeichnet und als LIVESTREAM übertragen. Die AUFZEICHNUNG der Veranstaltung wird nachfolgend auf den Kanälen des Sachsen-Fernsehens ausgestrahlt.

HINWEIS: Während der Veranstaltung werden Bild-, Ton- und Filmaufnahmen gemacht, die für die Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Akademie Sachsen und der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen verwendet werden können.

 

Podiumsgäste:

  • Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, SPD
  • Prof. Dr. Thomas Fischer, Professor für Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Altenpflege und Gerontologie an der Evangelischen Hochschule Dresden
  • Kati Kade, 1. Beigeordnete des Landrats Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Leitung Geschäftsbereich Gesundheit, Soziales und Ordnung, CDU
Termin: 28.09.2026
Ort: Haus Seeblick in Paulsdorf/Dippoldiswalde, Talsperrenstraße 56, 01744 Paulsdorf/Dippoldiswalde

Anfahrt

Haus Seeblick in Paulsdorf/Dippoldiswalde, Talsperrenstraße 56, 01744 Paulsdorf/Dippoldiswalde
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Referenten

Petra Köpping Dresden

Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, SPD

Prof. Dr. Thomas Fischer Dresden

Professor für Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Altenpflege und Gerontologie an der Evangelischen Hochschule Dresden

Kati Kade Pirna

1. Beigeordnete des Landrats Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Leitung Geschäftsbereich Gesundheit, Soziales und Ordnung, CDU

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