Pflege am Limit?

Das SachsenSofa zur Pflege im ländlichen Raum

Etwa zwei Drittel der Menschen in Sachsen leben im ländlichen Raum. Gleichzeitig ist dort der Anteil der über 65-Jährigen deutlich höher als in den Großstädten Dresden, Leipzig und Chemnitz. Das stellt die Daseinsvorsorge vor große Herausforderungen – von der Mobilität über die medizinische Versorgung bis hin zur Pflege.

Gerade auf dem Land stoßen Pflegestrukturen zunehmend an ihre Grenzen. Ambulante Pflegedienste müssen lange Wege zurücklegen, die im Finanzierungssystem kaum berücksichtigt werden. Gleichzeitig fehlen Fachkräfte, denn viele zieht es eher in die Städte als in ländliche Regionen. Die Folge: Immer häufiger übernehmen Angehörige einen Großteil der Pflege – oft zusätzlich zu Beruf und Familie und nicht selten bis an die Belastungsgrenze.

Wie ist die Pflege im ländlichen Raum heute aufgestellt? Welche Unterstützung brauchen pflegende Angehörige? Welche innovativen Ansätze gibt es bereits und was muss sich ändern, damit Menschen auch außerhalb der Städte gut versorgt werden und in Würde alt werden können?

Darüber diskutieren wir beim SachsenSofa mit Expertinnen und Experten sowie mit Ihnen.

Podiumsgäste:

  • Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
  • Prof. Dr. Thomas Fischer, Professor für Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Altenpflege und Gerontologie an der Evangelischen Hochschule Dresden
Termin: 28.09.2026

Referenten

Petra Köpping Dresden

Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Prof. Dr. Thomas Fischer Dresden

Professor für Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Altenpflege und Gerontologie an der Evangelischen Hochschule Dresden

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